Am 14 Februar 2009 hätte Charles Darwin seinen zweihundertsten Geburtstag gefeiert. Die Welt feiert und auch hier in Berlin wird Darwin mit gleich zwei Sonderausstellungen, im Naturkundemuseum und im botanischen Garten bedacht. Seine nach wie vor gültige Evolutionstheorie ist immer noch umstritten. Meine Frage dazu nur: Gebührt ihm der ganze Ruhm alleine?
Charles Darwin, Revolutionär der Naturwissenschaften und Schöpfer der Evolutionsgeschichte wird an allen Ecken und Enden der Welt gefeiert. 1859 veröffentlichte er “ die Entstehung der Arten“, für dessen Erkenntnisse er mit der “ Beagle“ fünf Jahre durch die Welt schipperte. Mit diesen Erkenntnissen erschütterte er nicht nur die christliche Schöpfungsgeschichte.
Aber… wer kennt eigentlich Alfred Russel Wallace?
Russel Wallace stammte aus einer armen Familie und interessierte sich anfänglich nur nebenbei für die Biologie. Er begann mit dem Sammeln von Insekten und unternahm später zahlreiche Expeditionen, die ihn zu seinen Erkenntnissen verhalfen.
Am 18 Juni 1858 erhielt Darwin einen Brief von Russel Wallace, abgeschickt vom Molukken Archipel. Seit geraumer Zeit zögerte Darwin mit der Veröffentlichung seiner Evolutionstheorie. Russel Wallace erkannte diese Theorie über den Mechanismus der Evolution unabhängig von Darwin und fernab. Darwin war fassungslos, als er den Bericht von Russel Wallace mit dem Inhalt Tiere und Pflanzen hätten sich in einem Ausleseprozess entwickelt, las, nämlich eine hundertprozentige Übereinstimmung seiner eigenen Erkenntnisse. Darwin jedoch hatte einflussreiche Freunde, die ihm dazu verhalfen, dass sein schnell verfasster Text zusammen mit den Erkenntnissen Russel Wallaces in London vorgelesen wurden. Dennoch war es Russel Wallace, der als erster sein Manuskript vorgelegt hat.
Somit ist Charles Darwin nicht alleine der Begründer der Evolutionstheorie, aber der einzige, der damit Weltruhm erlangt hat. Aber einer ist immer der Verlierer.



Viele Bilder stammen aus seinem Garten in Seebüll, den Nolde so liebte und wo er und seine Frau Ada auch begraben liegen. Aber auch frühe Werke aus Noldes Zeit auf Alsen oder in der Südsee sind hier vertreten. Die Austellung in historischem Gebaude ist exzellent durchdacht und organisiert, nicht überhängt und ausgezeichnet beleuchtet. Die wenigen Besucher bereiteten uns kein Kopfzerbrechen, vielleicht lag es am Eintritt von 10 €, das ist die Ausstellung aber allemal wert.








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