Kraniche sind Könige unter den Vögeln.
Kein anderer Vogel hat jemals die Phantasie der Menschen so beflügelt, wie der Kranich, und schon im alten Ägypten wurde er als Sonnenvogel verehrt.
Seine Flügelspanne misst 2.20 Meter und seine Größe stolze 1.20 Meter.
Und mit Dankbarkeit erkenne ich bei diesen Vögeln ,dass das Männchen nicht schöner ist als das Weibchen, nur allein an der Größe lässt sich der Unterschied der Geschlechter erkennen.
Sympathisch auch, dass Kraniche ihr gesamtes Leben mit nur einem einzigen Partner verbringen, und da Kraniche ziemlich alt werden können, hält so eine “Kranichehe” durchaus 20 Jahre lang. An dieser Treue sollten sich die Menschen mal ein Beispiel nehmen.
Auf Latein bekannt unter dem höflichen Namen : “Grus Grus”, daran muss ich immer denken, wenn ein Schwarm Kraniche in Keilform über mich hinweg fliegt, und ich grüsse freudig zurück, wenn ich ihre schmetternden Trompetenrufe höre. Sie brüten in Europa in Teilen Skandinaviens und im nördlichen Osteuropa. Aber auch in Teilen Norddeutschlands.
Doch gerade bei uns sind die Moore, das bevorzugte Brutgebiet der Vögel, durch Abbau von Torf stark bedroht. Wer möchte kann durch den Erwerb eines Stückes Moorfläche zum Erhalt der Brutstätten beitragen:
https://www.spendbox.de/kranich-schutz/aussuchen.php
Den Winter verbringen sie in Spanien, Südfrankreich und Nordwestafrika.
Zu ihren bekanntesten Rastplätzen auf den Weg in den Süden gehört die Gegend um Nauen in Brandenburg ( Rhin und Havelbruch) und ich hatte vor etwa drei Wochen das Glück, einen riesengroßen Schwarm in der Gegend um Nauen beobachten zu können.
Kraniche sind immer noch vor dem Aussterben bedroht, obwohl sie hier in Deutschland seit 1998 als “nicht gefährdet” eingestuft werden.
Glücklicherweise nimmt die Anzahl der Vögel seit etwa zwanzig Jahren wieder zu. Die Anzahl der Moore und Sumpfgebiete, die Kraniche zum Brüten bevorzugen, nimmt rapide ab. Auf ihrem Zugweg ernähren sich die Vögel auch sehr gerne von frischer Saat, so dass sie verständlicherweise auch von Bauern vertrieben werden, was ihnen auf dem langen Weg viel überflüssige Kraft kostet.
Viele Organisationen wie NABU, WWF und die Umweltförderung Lufthansa unterstützen den Kranichschutz in Deutschland.

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